Geschützt: Der Gesang des Waldes

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Geschützt: Der Atem der Berge

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Königstour

Watzmann-Südspitze und Hohe Tauern

Watzmann-Südspitze

Den Donnerstag haben wir nur knapp überlebt. Der Wetterbericht hatte von „außergewöhnlichem Bergwetter“ mit „Fernsicht bis zum Anschlag“ gesprochen und wir – Rainer und ich – mussten arbeiten. Ich hielt es fast nicht aus, zumal sich das Wetter zum Wochenende hin und auch zum kurz darauf folgenden Feiertag verschlechtern sollte. Ausgerechnet. Doch gab es einen Hoffnungsschimmer – den Sonntag. Der versprach wiederum bestes Bergwetter, und den wollten wir am Schopfe packen.
Wir schwankten zwischen Hagengebirge und Watzmann und entschieden uns dann für letzteren, denn die Gelegenheit war günstig: Das Watzmannhaus war aufgrund von Umbaumaßnahmen schon geschlossen, so dass wohl nicht mit den üblichen Hundertschaften auf dem Grat zu rechnen war. Da sich das Wetter schon im Laufe des Samstags bessern sollte beschlossen wir, am Nachmittag zur Kühroint-Alm aufzusteigen und dort zu übernachten. Das würde uns für den Watzmann-Aufstieg am nächsten Tag ungefähr 800 Höhenmeter sparen und man will ja auch keine Minute Bergwetter verschenken.

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Herbststille über dem Königssee

Blick zur Schönfeldspitze

Sonnenuntergang am Feldkogel

Der Sommer war Anfang September abrupt zu Ende gegangen und der Herbst hatte es bisher nicht sonderlich gut gemeint. Bergwetter war rar gewesen und wenn, dann gerne unter der Woche. Nun war endlich mal wieder Sonne in Sicht und ich wollte unbedingt in die Berge. In höheren Gefilden liegt schon etwas Schnee, da ist es jetzt zum Biwakieren zu frisch. Ich wollte aber unbedingt nochmal zwei Tage gehen – wahrscheinlich sowieso zum letzten Mal in diesem Jahr. Außerdem wollte ich gerne noch ein bisschen Hirschgesang – bei der Wanderung zur Gotzenalm mit Susanne und Nicole hatten wir einige Hirsche gehört, doch war keine Gelegenheit gewesen, in Ruhe zu lauschen. Letztes Jahr hatte ich vom Feldkogel aus im Wald um die Grünseealm Hirsche beobachtet, also planten wir ein Abendpicknick auf dem Feldkogel und eine Nacht im Kärlingerhaus, welches an dem Wochenende gerade noch offen hatte. Schön wäre gewesen, über den Röthsteig zur Wasseralm und von dort über den Schwarz- und Grünsee zum Kärlingerhaus zu wandern, doch hätten wir das bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht geschafft, das ist schon eine knackige Strecke. So kürzten wir die Tour und beschlossen, über den Sagerecksteig zu gehen.

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Geschützt: Hirschgesang am Feldkogel

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Geschützt: In der Weite des Hagengebirges – Tag 1 – vom Königssee zum Kahlersbergnieder

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Graubünden – Suche nach Steinböcken auf der Alp Curtginatsch

Lai Grand vor den Pizzas Anarosa

Lai Grand vor den Pizzas Anarosa

Nach einer sehr erholsamen, friedlichen Nacht und einem wunderbaren Frühstück im sonnendurchfluteten Gastraum starteten wir etwas hektisch zum Bus Alpin auf die Alp, welcher glücklicherweise direkt vor dem Hotel Capricorn in Wergenstein hält. Über eine abenteuerlich kurvenreiche Strecke fuhren wir fast bis zur Alp Curtginatsch, der höchstgelegenen Kuhalp Graubündens (2237m), vorbei an den herrlichsten Bergblumenwiesen und urigen Almhütten. Das Panorama, das sich vor uns auftat, war überwältigend.

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Graubünden – Noch einmal hoch hinaus bei Juf…

 

Blick auf Juf

Juf, die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung Europas

Wir waren uns einig: An unserem letzten Tag wollten wir nochmal hoch hinaus. Da wir von der Bergwelt bei Juf sehr angetan waren, uns aber am Dienstag die Zeit gefehlt hatte, die Schritte über das Tal hinaus zu lenken bevor der letzte Bus des Tages uns einsammeln kam, beschlossen wir, nochmals dorthin zu fahren. Unsere Wanderkarte endete leider kurz hinter Juf, so dass wir die dortigen Wanderwege nur angeschnitten sahen, doch sowas kann uns nicht aufhalten. Das baumlose Gelände hoch über Juf ist nicht besonders schroff und sehr weit überschaubar – da lassen sich schon Wege finden.

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„Katerfrühstück“ im Hagengebirge

Spiegelungen im Obersee

Spiegelung im Obersee

Dieses Wochenende war absolutes Kaiserwetter – nix wie raus in die Berge!! Diesmal waren zwei liebe Freunde von mir mit dabei, Barbara & Sam. Wir sind eine ganz ähnliche Strecke durch’s Hagengebirge gegangen wie ich vor drei Wochen alleine. Den Eisenpfad haben wir aber ausgelassen – immerhin hatten wir Übernachtungsgepäck dabei und Essen für zwo Tage, das waren ungefähr 14kg (insgesamt, nicht das Essen alleine). Das Licht am Obersee war wieder genial und die Spiegelungen absolut magisch! Wir sind den Landtalsteig in der Röthwand rauf und dann durch’s Landtal – der Blick rüber zum Steinernen Meer war fantastisch klar, eine wunderbare Fernsicht. Durch die Wände der Berge rechts und links des Landtals ist der Blick so schön gerahmt, das hat was.

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