Von Maria Alm über die Wasserfallscharte ins Steinerne Meer

In der Wasserfallscharte

In der Wasserfallscharte

In dieser Saison ließ das perfekte Bergwetter lange auf sich warten. Erst in der zweiten Augusthälfte wurde es verlässlich und blieb auch den September hindurch mit zwei kurzen nassen Unterbrechungen stabil. Ich nutzte es ausgiebig zu zahlreichen Touren im Hagengebirge und Steinernen Meer. Die letzte Wanderung machte ich von Maria Alm aus, ich wollte über die Luegscharte aufsteigen.

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Eine magische Nacht am Feldkogel

Blick vom Feldkogel auf Königssee und Watzmann

Blick vom Feldkogel auf Königssee und Watzmann

Der verpasste Feldkogel, den ich auf der letzten Wanderung nicht mehr geschafft hatte, ließ mir keine Ruhe: Die Aussicht auf den Königssee soll von dort episch sein…
Das Wetter ist nach wie vor wunderbar stabil, so dass ich meine Übernachtungsausrüstung und Essen für zwei Tage einpackte. Ganz schön dick und schwer, der Rucksack, aber ich wollte ja nicht frieren und hungern auch nicht. Auf den Kocher verzichtete ich allerdings und nahm dafür die Spiegelreflex mit – wenn das Panorama dort schon so schön sein soll…

Ich plante, über die Kallbrunnalmen und das Ingolstädter Haus zum Kärlinger Haus zu gehen und dann weiter auf den Feldkogelgipfel. Müsste gut zu schaffen sein, auch wenn ich wegen der fünf Katzenkinder nicht ganz so zeitig fortkam wie gehofft.

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Um den Kahlersberg herum durchs Hagengebirge

Das Hagengebirge fasziniert mich in seiner unzugänglichen Weite. Ein größtenteils menschenleeres Eck, was bei uns ja nun wirklich selten ist. Es ist mühsam, hinauf zu kommen, so dass man schon mindestens zwei Tage zur Verfügung haben muss, um nicht nur den äußersten Rand zu streifen. Wasser gibt es in dem Karst allerdings nur an ganz wenigen Stellen, und das begrenzt den Forscherdrang erheblich, vor allem an heißen Tagen. Ich mag die Gegend um den Kahlersberg sehr gerne und bin dort inzwischen schon öfters herumgestiegen. Nun wollte ich von dort ein Stück weiter in die wilde Landschaft hineinwandern.

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Einmal um den Königssee

Wallfahrtskapelle St. Bartholomä am Königssee

Wallfahrtskapelle St. Bartholomä am Königssee

Heute regnet es. Schöner, kräftiger Alpenvorlandsregen rauscht herunter. Naja, der Natur tut’s gut, war mal wieder nötig. Und außerdem muss ich was arbeiten. Gut, dass ich gestern das schöne Wetter genutzt habe! Es zieht mich ja hauptsächlich in die Berchtesgadener Region – die Berge sind dort traumhaft und es ist nicht allzu weit zu fahren. In den letzten Wochen war ich schon vermehrt in Hagengebirge und Steinernem Meer unterwegs, und für den gestrigen Tag hatte ich mir überlegt, endlich mal den Königssee zu umrunden. Wollte ich schon lange…

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Auf der Pegnitz – Dschungelfahrt im Herzen Frankens

Abgestorbene Bäume am Fluss

Totholz und überhängende Bäume begegnen einem auf der Pegnitz ständig

Diesen Sommer muss man beim Schopfe packen, wann immer sich die Sonne für ein, zwei Tage zeigt. Auf eine stabile Schönwetterphase braucht man weder hoffen noch warten. Mit meiner Nachbarin Rut hatte ich schon länger ausgemacht, in der ersten Sommerferienwoche Paddeln zu gehen. Wir lasen diverse Flussbeschreibungen und entschieden uns für die Pegnitz, die als „einsam“ und „landschaftlich äußerst reizvoll“ beschrieben war. Wunderbar, genau unser Ding! Read more

Elbsandsteingebirge – Kleiner Abendausflug

In der Edmundsklamm

In der Edmundsklamm

Wir waren ganz beschwingt von unserem nachmittäglichen Abenteuer in dem verfallenden Gebäude und überlegten begeistert, ob sich wohl noch mehr solcher entdeckungswürdigen Objekte in der Umgebung finden ließen. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass den Verfall auch immer ein entsprechender Geruch und Schmutz begleiten, welche mich nach einer gewissen Weile ziemlich abstoßen. Trotzdem wäre ich brennend gerne noch weiter auf fotografische Entdeckungstour gegangen – wir fanden aber nichts Entsprechendes, als wir über die lieblichen Dörfchen kurvten. Wir waren auf unserer Spritztour bis in den tschechischen Teil des Nationalparks gekommen. Ganz in der Nähe befand sich laut Karte die Edmundsklamm, durch die man tagsüber mit dem Kahn fahren kann. Jetzt abends war dort natürlich tote Hose, aber für einen Abendspaziergang wäre der Weg dorthin bestimmt hübsch. Also parkten wir den Roten Flitzer und spatzierten den Fluss entlang in das Tal hinein. Es war tatsächlich wunderschön, im allmählich herabsinkenden Dämmerlicht leuchtete das Grün der Moose, Bäume und Farne intensiv. Ein verwunschenes Eckchen. Der Weg wand sich kurvenreich neben dem Fluss her und wir spazierten entspannt dahin.

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Elbsandsteingebirge – Tag 3 – Blick in längst vergangene Zeiten

Alte Eingangstüre

Alte Eingangstüre

Der Tag begann mit unfreundlichem Nieselregen zu grauem Himmel und wir gingen ihn gemütlich an, mit einem schönen Frühstück. Tatsächlich wurde es bei der zweiten Tasse Tee schon heller und bei der dritten fast freundlich. Der Nieselregen hatte aufgehört, ein dünnes Sönnchen wagte sich halbwegs hervor. Nach zwei ausgiebigen Tagen am, auf und um den Fels wollten wir nun die Festung Königstein besichtigen. Die sieht ja ganz schön unnahbar aus, und tatsächlich wurde sie auch nur ein einziges Mal von einer einzigen Person erobert – 1848 von dem 18-jährigen Schornsteinfegergesellen Sebastian Abratzky, der ohne Hilfsmittel in drei Stunden hinaufkletterte, weil er wohl das Geld für den Eintritt nicht hatte.
Als wir an der Kasse den Preis hörten, überlegten wir uns das kurz auch…

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Elbsandsteingebirge – Tag 2 – das Basteigebiet

Blick auf die Bastei

Blick auf die Bastei

Nach einer relativ kurzen Nacht starteten wir am nächsten Morgen ziemlich zeitig zur Bastei – wir wollten dort sein, bevor die Brücke von Besuchern übervölkert sein würde. Was auch klappte – bis auf einen alten Herrn, der in gerührter Nostalgie ein wenig von den Klettertouren seiner Kindheit schwärmte, waren wir alleine mit den Felsen und dem Blick ins Elbtal.

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Elbsandsteingebirge – Tag1 – die Schrammsteine

Talblick auf die Elbe

Blick von unserem Mittagsrastplätzchen ins Elbtal

Nach dieser recht interessanten Nacht empfing uns ein strahlender Morgen. Wir fuhren nach einem Müsli-Frühstück nach Gohrisch und bezogen unsere Ferienwohnung. Eine von zweien in einem kleinen Häuschen am Ortsrand, die andere war leer, wir waren also ganz für uns.

Danach fuhren wir flugs in Richtung Schrammsteine, unserem Abenteuerspielplatz für diesen Tag. Schon aus der Ferne sahen die Silhouetten der verschiedenen Tafelberge schön und fremdartig aus.

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Elbsandsteingebirge – 4 Tage in Deutschlands Schatzkästchen

Blick vom Carolafelsen

Auf dem Carolafelsen

Was tut Frau, wenn gerade Mai ist, sie ein paar Tage Zeit hat und das Wetter nach draußen lockt? Sie sucht sich ein schönes Fleckchen Landschaft und durchstreift dieses mit einer gleichgesinnten Freundin. Üblicherweise sind es die umliegenden Berge, in die ich meine Schritte lenke, doch da oben liegt noch zuviel Schnee zum Biwakieren. Nun hat Deutschland landschaftlich ja einiges zu bieten, und das Elbsandsteingebirge geisterte schon länger durch meine Gedanken. Liegt auch so schön zwischen dem Alpenrand und Wolfsburg, wo meine Freundin Margit lebt.

Ich stöberte im Internet nach Ferienwohnungen, fand auch eine in einem kleinen Häuschen in Gohrisch, beim Nationalpark gleich um’s Eck, preislich günstig noch dazu – perfekt! Ich kaufte Wanderkarte, Reiseführer und ein Bayernticket, während Margit die leckersten Sachen, Schlafsäcke und ein Zelt in ihr Auto stopfte. Der Haken an der Ferienwohnung war nämlich der, dass sie erst einen Tag später frei wurde als wir ankommen würden…

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