Wellenritt auf dem Chiemsee

 

Segeltörn Chiemsee

Segeltörn auf dem Chiemsee

Letzten Freitag hatte ich einen sehr lässigen Fotoauftrag. Das Software-Entwicklungsunternehmen White Duck GmbH aus Rosenheim machte als Firmenausflug einen Segeltörn auf dem Chiemsee und ich sollte von einem begleitenden Motorboot aus fotografieren. Es ist meine Stärke, aus der Situation heraus spannende Augenblicke zu erkennen und festzuhalten, und dieser Auftrag war natürlich erste Sahne!

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Tanz mit dem Schwan auf der Vils

Übernachtungsplatz an der Vils, von Brennesseln umsäumt

Von Brennesseln umsäumter Übernachtungsplatz an der Vils

Ich liebe diese kleinen Flussabenteuer. Zwei, drei Tage mit dem Canadier einen Fluss hinunter zu paddeln, unterwegs zu campieren, Zelt, Wasser, Essen, alles dabei – wunderbar. Von der Zivilisation, die ja nie weit weg ist, sieht man oft vom Wasser aus nicht sehr viel, ein Fluss ist eine Welt für sich.
Meine Freundin Rut und ich sind inzwischen ein eingespieltes Team. Wir haben schon einige Touren zusammen gemacht und sind uns schnell einig, wo es hingehen soll. Wir haben leider nur zwei Tage Zeit und entscheiden uns für die Vils, die in meinem Bootsführer als ruhiges, sehr sauberes Wanderflüsschen in einem landschaftlich reizvollen Tal beschrieben ist. Das klingt stressfrei und ist genau, was wir gerade wollen: Eine Mischung aus Entspannung und Abenteuer.

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No moon, no shine – Mission impossible

Praghorn im Sonnenuntergang

Praghorn im Sonnenuntergang

Strahlend schönes Wetter, der März-Vollmond vor der Tür für DAS Mondfoto. Eine Email zu Erich, dem Hüttenwart des Alpenvereins Ingolstadt – alles frei im Winterlager des Ingolstädter Hauses, außer mir hat sich tatsächlich niemand angemeldet. Na, dann könnte ich ja alle Decken an mich raffen, bestens, ich friere schnell. Und weil ich auf diese Gelegenheit schon so lange gewartet habe, beschließe ich, auch noch eine Runde durchs Steinerne Meer dranzuhängen und eine zweite Nacht oben zu bleiben. Bestens. Ich starte am Donnerstag zeitig nach Pürzelbach, es liegt deutlich weniger Schnee als beim letztenmal, aber der Wanderparkplatz ist natürlich noch nicht frei. Ich finde aber ein schmales Plätzchen für mein Kleines Schwarzes. Die Leoganger Steinberge leuchten in der Sonne in frischem Weiß – es hat ja erst vor ein paar Tagen etwas Neuschnee gegeben. Ich ziehe mir die Schneeschuhe an und lade mir den Rucksack auf den Rücken – reichlich 17 kg, uff. Das bin ich nach dem Winter nicht mehr gewohnt. Ich denke an die Höhlenforscher am Rotwandl, mit denen ich im letzten Sommer unterwegs war – die tragen jedesmal 40kg die Ramseider Scharte rauf. Danke, mir reichen meine 17 Kilo. Warmer Schlafsack, warme Klamotten, Essen für drei Tage, Wasser, Stativ, Teleobjektiv, Kamera – da kommt schnell was zusammen.

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Moonlight shadow

Der Vollmond zwischen Watzmann und Hundstod

Der Vollmond zwischen Watzmann und Hundstod

Mondnächte sind bei Schnee besonders zauberhaft. Wie eine stille Märchenwelt glitzert die Landschaft, die Bäume strecken ihre Schatten wie Finger aus. Ich wollte unbedingt den Vollmond über dem Steinernen Meer aufgehen sehen, doch habe ich im Moment keine Chance, da hinzukommen. Zuviel Schnee und wie ich am Samstag vom Seehorn aus sehen konnte, noch keine feste Spur, die das Vorwärtskommen erleichtern würde. Ich gebe solche Vorhaben jedoch nie so ohne weiteres auf und überlegte hin und her. Da ich im Skifahren leider kein Held bin – ich komme zwar überall rauf, aber wahrscheinlich nicht in einem Stück runter – bleiben mir für Wintertouren nur Schneeschuhe, mit denen man in der Reichweite deutlich eingeschränkt ist. Meine Zwischenidee, übers Seehorn, die Hochwiese und die Hundstodreiße zum Ingolstädterhaus zu gehen, verwarf ich wieder – ist ne ganz schöne Strecke und ich wollte unbedingt vermeiden, dass der Mond ohne mich aufgehen würde, während ich mich die Reiße hochkämpfte. Also kürzte ich den Plan und beschloss, den Vollmond vom Seehorn aus zu beobachten.

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Mister Mond

Fast-Vollmond über dem Watzmann

…erhebt sich über die Watzmann-Südspitze

Zwei Tage vor dem Januar-Vollmond war ich mit Schneeschuhen im Wimbachgries. Nun traf es sich, dass gleich am Anfang des Tals, noch vor der Wimbachklamm, der Weg gesperrt war wegen Schneebruch-Aufräumarbeiten. Die Männer, die da mit Motorsägen zugange waren, ließen sich auch nicht überreden, mich einfach schnell mal durch zu lassen. Einer rief mir zu „muaßt woanders geh, hilft nix!“ Also nahm ich mir das zu Herzen, ging ein Stück zurück bis kurz vor dem Schafstall, schnallte die Schneeschuhe an und stapfte dann quer über eine steile Wiese zum Waldrand ein ganzes Stück weiter oben. Und siehe da, im Wald stieß ich auf einen Weg! Da war schon mal jemand mit Schneeschuhen gegangen, es gab verschneite Altspuren. Denen folgte ich bis zu einer Wildfütterung und stapfte dann den ab da unberührten Weg weiter bis zu einer Almwiese im Wald. Von dieser wusste ich dank früherer Neugier und auch, dass da mehrere solcher Wiesen hintereinander liegen und man von dort auf einem schmalen Pfad ins Wimbachgries kommt. Das war zwar insgesamt ein ganz schöner Umweg, dafür hatte ich an diesem Tag das ganze Wimbachgries für mich…

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Geschützt: Der Gesang des Waldes

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Geschützt: Novemberstille

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Geschützt: Der Atem der Berge

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Abendritt mit kleiner Herde

Alle Hände voll

Alle Hände voll

Der Sommer war besonders in Franken sehr trocken gewesen. Die Weideflächen um Manjas Stall herum waren längst überstrapaziert, so dass ein Umzug zur weiter entfernt liegenden Waldwiese dringend wurde. Nun kann sie alleine nicht vier Stuten und drei Fohlen dorthin bringen – doch bin ich bei sowas sofort dabei. Kleines Abenteuer – das lasse ich mir doch nicht entgehen!

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Königstour

Watzmann-Südspitze und Hohe Tauern

Watzmann-Südspitze

Den Donnerstag haben wir nur knapp überlebt. Der Wetterbericht hatte von „außergewöhnlichem Bergwetter“ mit „Fernsicht bis zum Anschlag“ gesprochen und wir – Rainer und ich – mussten arbeiten. Ich hielt es fast nicht aus, zumal sich das Wetter zum Wochenende hin und auch zum kurz darauf folgenden Feiertag verschlechtern sollte. Ausgerechnet. Doch gab es einen Hoffnungsschimmer – den Sonntag. Der versprach wiederum bestes Bergwetter, und den wollten wir am Schopfe packen.
Wir schwankten zwischen Hagengebirge und Watzmann und entschieden uns dann für letzteren, denn die Gelegenheit war günstig: Das Watzmannhaus war aufgrund von Umbaumaßnahmen schon geschlossen, so dass wohl nicht mit den üblichen Hundertschaften auf dem Grat zu rechnen war. Da sich das Wetter schon im Laufe des Samstags bessern sollte beschlossen wir, am Nachmittag zur Kühroint-Alm aufzusteigen und dort zu übernachten. Das würde uns für den Watzmann-Aufstieg am nächsten Tag ungefähr 800 Höhenmeter sparen und man will ja auch keine Minute Bergwetter verschenken.

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