Moonlight shadow

Der Vollmond zwischen Watzmann und Hundstod

Der Vollmond zwischen Watzmann und Hundstod

Mondnächte sind bei Schnee besonders zauberhaft. Wie eine stille Märchenwelt glitzert die Landschaft, die Bäume strecken ihre Schatten wie Finger aus. Ich wollte unbedingt den Vollmond über dem Steinernen Meer aufgehen sehen, doch habe ich im Moment keine Chance, da hinzukommen. Zuviel Schnee und wie ich am Samstag vom Seehorn aus sehen konnte, noch keine feste Spur, die das Vorwärtskommen erleichtern würde. Ich gebe solche Vorhaben jedoch nie so ohne weiteres auf und überlegte hin und her. Da ich im Skifahren leider kein Held bin – ich komme zwar überall rauf, aber wahrscheinlich nicht in einem Stück runter – bleiben mir für Wintertouren nur Schneeschuhe, mit denen man in der Reichweite deutlich eingeschränkt ist. Meine Zwischenidee, übers Seehorn, die Hochwiese und die Hundstodreiße zum Ingolstädterhaus zu gehen, verwarf ich wieder – ist ne ganz schöne Strecke und ich wollte unbedingt vermeiden, dass der Mond ohne mich aufgehen würde, während ich mich die Reiße hochkämpfte. Also kürzte ich den Plan und beschloss, den Vollmond vom Seehorn aus zu beobachten.

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Geschützt: Der Atem der Berge

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Von Maria Alm über die Wasserfallscharte ins Steinerne Meer

In der Wasserfallscharte

In der Wasserfallscharte

In dieser Saison ließ das perfekte Bergwetter lange auf sich warten. Erst in der zweiten Augusthälfte wurde es verlässlich und blieb auch den September hindurch mit zwei kurzen nassen Unterbrechungen stabil. Ich nutzte es ausgiebig zu zahlreichen Touren im Hagengebirge und Steinernen Meer. Die letzte Wanderung machte ich von Maria Alm aus, ich wollte über die Luegscharte aufsteigen.

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In der Weite des Hagengebirges – Tag 1 – vom Königssee zum Kahlersbergnieder

Der Landtalsteig im Hagengebirge

Der Landtalsteig mit Blick aufs Steinerne Meer

Ein traumhafter Sommer war das dieses Jahr, und diese Augusttage sollten laut Prognose die letzten herrlichen Sommertage sein. Ungetrübt strahlend war das Wetter gemeldet, und so füllte ich meinen vierbeinigen Herrschaften üppig die Näpfe, packte den großen Rucksack mit der üblichen Ausrüstung und folgte dem Ruf der Berge. Ich wollte endlich mal einen Blick hinunter ins Hagengebirge werfen…
Ich stand schon um halb sechs auf – das erste Schiff am Königssee fährt sommers um 8 Uhr, und ich wollte den Tag nicht mit Hektik beginnen. Das Timing war gut, ich musste nicht lange am Kai warten, und schon saß ich im Boot.

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