Moonlight shadow

Der Vollmond zwischen Watzmann und Hundstod

Der Vollmond zwischen Watzmann und Hundstod

Mondnächte sind bei Schnee besonders zauberhaft. Wie eine stille Märchenwelt glitzert die Landschaft, die Bäume strecken ihre Schatten wie Finger aus. Ich wollte unbedingt den Vollmond über dem Steinernen Meer aufgehen sehen, doch habe ich im Moment keine Chance, da hinzukommen. Zuviel Schnee und wie ich am Samstag vom Seehorn aus sehen konnte, noch keine feste Spur, die das Vorwärtskommen erleichtern würde. Ich gebe solche Vorhaben jedoch nie so ohne weiteres auf und überlegte hin und her. Da ich im Skifahren leider kein Held bin – ich komme zwar überall rauf, aber wahrscheinlich nicht in einem Stück runter – bleiben mir für Wintertouren nur Schneeschuhe, mit denen man in der Reichweite deutlich eingeschränkt ist. Meine Zwischenidee, übers Seehorn, die Hochwiese und die Hundstodreiße zum Ingolstädterhaus zu gehen, verwarf ich wieder – ist ne ganz schöne Strecke und ich wollte unbedingt vermeiden, dass der Mond ohne mich aufgehen würde, während ich mich die Reiße hochkämpfte. Also kürzte ich den Plan und beschloss, den Vollmond vom Seehorn aus zu beobachten.

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Seefahrt mit Kühen und ein herrlicher Oktobertag hoch über dem Königssee

Kühe auf einem Floß auf dem Königssee

Überfahrt von Salet nach Königssee

Die Tage werden kurz, die Gelegenheiten für Hochtouren rar, doch gestern war Feiertag und schönes Wetter – nichts wie los! Das erste Boot fährt am Königssee jetzt im Herbst erst später, und um 8.30 Uhr stachen wir in See. Schade eigentlich, denn für die 8km über den See bis nach Salet braucht der Elektrokahn eine Stunde – mit Echo-Gedudel-Pause unterwegs – und eine Bergtour erst um halb zehn zu beginnen, ist ein bisschen spät. Zumal es schon um sieben dunkelt…

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In der Weite des Hagengebirges – Tag 1 – vom Königssee zum Kahlersbergnieder

Der Landtalsteig im Hagengebirge

Der Landtalsteig mit Blick aufs Steinerne Meer

Ein traumhafter Sommer war das dieses Jahr, und diese Augusttage sollten laut Prognose die letzten herrlichen Sommertage sein. Ungetrübt strahlend war das Wetter gemeldet, und so füllte ich meinen vierbeinigen Herrschaften üppig die Näpfe, packte den großen Rucksack mit der üblichen Ausrüstung und folgte dem Ruf der Berge. Ich wollte endlich mal einen Blick hinunter ins Hagengebirge werfen…
Ich stand schon um halb sechs auf – das erste Schiff am Königssee fährt sommers um 8 Uhr, und ich wollte den Tag nicht mit Hektik beginnen. Das Timing war gut, ich musste nicht lange am Kai warten, und schon saß ich im Boot.

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In der Weite des Hagengebirges – Tag 2 – vom Kahlersbergnieder zur Windscharte

Sonnenaufgang in flammenden Farben

Sonnenaufgang in flammenden Farben

In den frühen Morgenstunden stand der östliche Horizont in Flammen. Hinter den schwarzen Bergsilhouetten leuchtete der Morgenhimmel in strahlendem Inferno. Auf den Gipfeln des Steinernen Meeres zeigte sich der erste zarte Lichtschimmer. Ich setzte mich in die frühmorgendliche Stille und beobachtete den spektakulären Auftritt der Sonne. Als sie über den Rand des Horizonts blinzelte und die Farben verblassten, kuschelte ich mich nochmal in den Schlafsack. Ein Geräusch ließ mich einige Zeit später die Augen öffnen: Keine fünf Meter von mir stieg eine Steingeiss etwas eilig über die Felsen, beäugte mich äußerst misstrauisch und verschwand. Ich lag wohl mitten in ihrem Frühstück…

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„Katerfrühstück“ im Hagengebirge

Spiegelungen im Obersee

Spiegelung im Obersee

Dieses Wochenende war absolutes Kaiserwetter – nix wie raus in die Berge!! Diesmal waren zwei liebe Freunde von mir mit dabei, Barbara & Sam. Wir sind eine ganz ähnliche Strecke durch’s Hagengebirge gegangen wie ich vor drei Wochen alleine. Den Eisenpfad haben wir aber ausgelassen – immerhin hatten wir Übernachtungsgepäck dabei und Essen für zwo Tage, das waren ungefähr 14kg (insgesamt, nicht das Essen alleine). Das Licht am Obersee war wieder genial und die Spiegelungen absolut magisch! Wir sind den Landtalsteig in der Röthwand rauf und dann durch’s Landtal – der Blick rüber zum Steinernen Meer war fantastisch klar, eine wunderbare Fernsicht. Durch die Wände der Berge rechts und links des Landtals ist der Blick so schön gerahmt, das hat was.

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