Königstour

Watzmann-Südspitze und Hohe Tauern

Watzmann-Südspitze

Den Donnerstag haben wir nur knapp überlebt. Der Wetterbericht hatte von „außergewöhnlichem Bergwetter“ mit „Fernsicht bis zum Anschlag“ gesprochen und wir – Rainer und ich – mussten arbeiten. Ich hielt es fast nicht aus, zumal sich das Wetter zum Wochenende hin und auch zum kurz darauf folgenden Feiertag verschlechtern sollte. Ausgerechnet. Doch gab es einen Hoffnungsschimmer – den Sonntag. Der versprach wiederum bestes Bergwetter, und den wollten wir am Schopfe packen.
Wir schwankten zwischen Hagengebirge und Watzmann und entschieden uns dann für letzteren, denn die Gelegenheit war günstig: Das Watzmannhaus war aufgrund von Umbaumaßnahmen schon geschlossen, so dass wohl nicht mit den üblichen Hundertschaften auf dem Grat zu rechnen war. Da sich das Wetter schon im Laufe des Samstags bessern sollte beschlossen wir, am Nachmittag zur Kühroint-Alm aufzusteigen und dort zu übernachten. Das würde uns für den Watzmann-Aufstieg am nächsten Tag ungefähr 800 Höhenmeter sparen und man will ja auch keine Minute Bergwetter verschenken.

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Seefahrt mit Kühen und ein herrlicher Oktobertag hoch über dem Königssee

Kühe auf einem Floß auf dem Königssee

Überfahrt von Salet nach Königssee

Die Tage werden kurz, die Gelegenheiten für Hochtouren rar, doch gestern war Feiertag und schönes Wetter – nichts wie los! Das erste Boot fährt am Königssee jetzt im Herbst erst später, und um 8.30 Uhr stachen wir in See. Schade eigentlich, denn für die 8km über den See bis nach Salet braucht der Elektrokahn eine Stunde – mit Echo-Gedudel-Pause unterwegs – und eine Bergtour erst um halb zehn zu beginnen, ist ein bisschen spät. Zumal es schon um sieben dunkelt…

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Geschützt: In der Weite des Hagengebirges – Tag 1 – vom Königssee zum Kahlersbergnieder

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Graubünden – Suche nach Steinböcken auf der Alp Curtginatsch

Lai Grand vor den Pizzas Anarosa

Lai Grand vor den Pizzas Anarosa

Nach einer sehr erholsamen, friedlichen Nacht und einem wunderbaren Frühstück im sonnendurchfluteten Gastraum starteten wir etwas hektisch zum Bus Alpin auf die Alp, welcher glücklicherweise direkt vor dem Hotel Capricorn in Wergenstein hält. Über eine abenteuerlich kurvenreiche Strecke fuhren wir fast bis zur Alp Curtginatsch, der höchstgelegenen Kuhalp Graubündens (2237m), vorbei an den herrlichsten Bergblumenwiesen und urigen Almhütten. Das Panorama, das sich vor uns auftat, war überwältigend.

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Graubünden – Noch einmal hoch hinaus bei Juf…

 

Blick auf Juf

Juf, die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung Europas

Wir waren uns einig: An unserem letzten Tag wollten wir nochmal hoch hinaus. Da wir von der Bergwelt bei Juf sehr angetan waren, uns aber am Dienstag die Zeit gefehlt hatte, die Schritte über das Tal hinaus zu lenken bevor der letzte Bus des Tages uns einsammeln kam, beschlossen wir, nochmals dorthin zu fahren. Unsere Wanderkarte endete leider kurz hinter Juf, so dass wir die dortigen Wanderwege nur angeschnitten sahen, doch sowas kann uns nicht aufhalten. Das baumlose Gelände hoch über Juf ist nicht besonders schroff und sehr weit überschaubar – da lassen sich schon Wege finden.

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