Auf der Pegnitz – Dschungelfahrt im Herzen Frankens

Abgestorbene Bäume am Fluss

Totholz und überhängende Bäume begegnen einem auf der Pegnitz ständig

Diesen Sommer muss man beim Schopfe packen, wann immer sich die Sonne für ein, zwei Tage zeigt. Auf eine stabile Schönwetterphase braucht man weder hoffen noch warten. Mit meiner Nachbarin Rut hatte ich schon länger ausgemacht, in der ersten Sommerferienwoche Paddeln zu gehen. Wir lasen diverse Flussbeschreibungen und entschieden uns für die Pegnitz, die als „einsam“ und „landschaftlich äußerst reizvoll“ beschrieben war. Wunderbar, genau unser Ding! Read more

Elbsandsteingebirge – Kleiner Abendausflug

In der Edmundsklamm

In der Edmundsklamm

Wir waren ganz beschwingt von unserem nachmittäglichen Abenteuer und überlegten begeistert, ob sich wohl noch mehr entdeckungswürdige Objekte in der Umgebung finden ließen. Ich wäre brennend gerne noch weiter auf fotografische Entdeckungstour gegangen – wir fanden aber nichts Entsprechendes, als wir über die lieblichen Dörfchen kurvten. Wir waren auf unserer Spritztour bis in den tschechischen Teil des Nationalparks gekommen. Ganz in der Nähe befand sich laut Karte die Edmundsklamm, durch die man tagsüber mit dem Kahn fahren kann. Jetzt abends war dort natürlich tote Hose, aber für einen Abendspaziergang wäre der Weg dorthin bestimmt hübsch. Also parkten wir den Roten Flitzer und spatzierten den Fluss entlang in das Tal hinein. Es war tatsächlich wunderschön, im allmählich herabsinkenden Dämmerlicht leuchtete das Grün der Moose, Bäume und Farne intensiv. Ein verwunschenes Eckchen. Der Weg wand sich kurvenreich neben dem Fluss her und wir spazierten entspannt dahin.

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Oster-Abenteuer am Tagliamento

Kanus beim Anlanden an einer Sandbank

Paddelpause in strahlendem Sonnenschein

Was für ein Abenteuerchen!! Während der Winter den südlichen Teil Deutschlands über Ostern fest im Griff hatte, bin ich mit meiner Weißen Perle nach Friaul entfleucht. Dort sind wir zu zehnt den Tagliamento runter gepaddelt – und das war sooo toll! Es wehte zwar ein ziemlich arktisches Lüftchen und geschwitzt hat keiner, aber immerhin war es trocken und sonnig und deutlich grüner als bei uns.
Während der Fahrt durch Österreich sind wir nochmal so richtig in einen Schneesturm gekommen und auch die Ausläufer des Orkans haben uns tüchtig gebeutelt – mit Perle auf dem Dach ist ein Sturm so eine Sache. Aber nichts konnte uns aufhalten, und irgendwann wurde der Schnee weniger und der Himmel lichter und dann lag auch schon bald das Tal des Tagliamento vor uns, mit blühenden Magnolien.

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