Elbsandsteingebirge – Tag1 – die Schrammsteine

Talblick auf die Elbe

Blick von unserem Mittagsrastplätzchen ins Elbtal

Nach dieser recht interessanten Nacht empfing uns ein strahlender Morgen. Wir fuhren nach einem Müsli-Frühstück nach Gohrisch und bezogen unsere Ferienwohnung. Eine von zweien in einem kleinen Häuschen am Ortsrand, die andere war leer, wir waren also ganz für uns.

Danach fuhren wir flugs in Richtung Schrammsteine, unserem Abenteuerspielplatz für diesen Tag. Schon aus der Ferne sahen die Silhouetten der verschiedenen Tafelberge schön und fremdartig aus.

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Stille Riesen

Alte Eiche nahe Großheirath

Alte Eiche nahe Großheirath

Alte Bäume haben etwas Faszinierendes, egal, wie weit sie auch schon abgestorben sein mögen. Selbst der Torso eines solchen Riesen wirkt noch ehrfuchtgebietend in seiner Mächtigkeit. Bäume werden mit dem Alter immer schöner, da haben sie uns was voraus.

Jetzt im zeitigen Frühling ist eine gute Gelegenheit, die Riesen zu bestaunen, denn ihre Gestalt wird noch nicht von Laub und Buschwerk verdeckt. Während meines Osterbesuchs in der alten Heimat Oberfranken machte ich mich also dort und im angrenzenden Thüringen auf die Suche. Und fand herrliche Eichen, Linden und eine wirklich gewaltige Rotbuche. Manche der Bäume haben einen Namen – und diese Namen sind teilweise wirklich skurril. Welche Geschichten sich wohl hinter Schießeiche, Grufteiche, Abschiedseiche und dergleichen Benennung verbergen? Eichen werden ja auch gern als „1000-jährige Eiche“ bezeichnet – was in den seltensten Fällen der Wahrheit entspricht. Bei einer solchen Uralt-Eiche fand sich jedoch ein Schild, das genau dieses bestätigt. Gerne hätte ich in den umliegenden Dörfern nachgefragt, vielleicht hätte sich die eine oder andere Anekdote zu den verschiedenen Baumriesen gefunden. Leider hatte ich nicht die Zeit dazu. So kann ich hier nur wiedergeben, was ich auf Schildern vor Ort gelesen habe.

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