Graubünden – Abendstille am Schamserberg

Abendstimmung, Hotel Capricorns in Wergenstein

Abendstimmung, Hotel Capricorns in Wergenstein

Für die „MARKENJURY“ bin ich mit meiner Freundin Manja eine Woche in Graubünden als Reisereporterin unterwegs. Nach langen Wochen der Vorfreude sind wir heute mit unseren großen Koffern in den Zug gestiegen – wir hatten beim Umsteigen immer ganz schön zu schleppen, schließlich braucht Frau neben den Bergstiefeln auch noch was Schickes für den Abend und meine sämtlichen Objektive mussten natürlich auch mit…

Nach einem langen Tag mit Bahn und Bus kamen wir in Wergenstein an, einem schmucken Dörfchen hoch über dem Hinterrheintal. Heuduft hat uns empfangen und ein überwältigender Blick auf die umliegenden Berge. Wir wurden im Hotel Capricorns überaus herzlich begrüßt und haben uns gleich in unserem Zimmer breit gemacht. Hell und freundlich, mit einer feinen Schlichtheit – so war das ganze Hotel. Modern, und doch genau vis a vis von einem bewirtschafteten Bauernhof. Ein Teil des Dorfes, keine Randerscheinung. Das hat uns sehr gefallen.

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Graubünden – Suche nach Steinböcken auf der Alp Curtginatsch

Lai Grand vor den Pizzas Anarosa

Lai Grand vor den Pizzas Anarosa

Nach einer sehr erholsamen, friedlichen Nacht und einem wunderbaren Frühstück im sonnendurchfluteten Gastraum starteten wir etwas hektisch zum Bus Alpin auf die Alp, welcher glücklicherweise direkt vor dem Hotel Capricorn in Wergenstein hält. Über eine abenteuerlich kurvenreiche Strecke fuhren wir fast bis zur Alp Curtginatsch, der höchstgelegenen Kuhalp Graubündens (2237m), vorbei an den herrlichsten Bergblumenwiesen und urigen Almhütten. Das Panorama, das sich vor uns auftat, war überwältigend.

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Graubünden – Durch die Viamala Schlucht

Die Viamala-Schlucht

Viamala-Schlucht

Gestern ging es hoch hinaus, heute in die dunklen, rauschenden Tiefen der Viamala-Schlucht, durch die sich der Hinterrhein zwängt. Diese gewaltige Schlucht diente Händlern und Reisenden schon zur Römerzeit als Zugang zu den beiden wichtigen Alpenpässen Splügenpass und San Bernardino. Später zogen Säumer mit ihren schwer bepackten Tieren hindurch. 300 Meter ist sie an manchen Stellen tief und so schmal, dass man das Wasser kaum sieht. Über halsbrecherische Holzkonstrukte und schmale Pfade an der Wand führte der Weg. Nicht selten gab es Abstürze und Saumtiere, Waren und manchmal auch die Säumer selbst verschwanden in der Tiefe…

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Graubünden – Im Averstal

In der Roffla-Schlucht

In der Roffla-Schlucht

Der Dienstag begann ein wenig hektisch. Wir frühstückten im Eiltempo, bevor wir in den Bus zur Roffla-Schlucht stiegen. Dummerweise war uns nicht bewusst, dass wir dem Fahrer ein Signal zum Halten hätten geben müssen, und so fanden wir uns unverhofft ein ganzes Stück weiter in „Schmelzi“ wieder (da war in früheren Zeiten ein Schmelzofen…), der darauffolgenden Haltestelle. Wir wollten jedoch unbedingt die Roffla-Schlucht sehen, war sie uns doch von unserer – übrigens sehr hilfsbereiten und netten – Begleitperson von Viamala-Tourismus, Daniela Gredig, wärmstens empfohlen worden. Hmm. Und da standen wir nun an der Straße und hielten hoffnungsfroh den Daumen raus. Und warteten. Und warteten. Es kamen insgesamt drei Autos vorbei, die in die gewünschte Richtung fuhren, aber die brausten vorbei, und wir schlugen allmählich Wurzeln. Dann, oh Wunder, hielt eine junge Dame und nahm uns mit…

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Graubünden – Mit dem Bernina-Express über Berge und Schluchten

Der Bernina Express am Lago Bianco

Der Bernina Express am Lago Bianco

Die Sonne nahm sich am Mittwoch ein Päuschen. Das war natürlich schade, aber immerhin saßen wir im Trocknen, als draußen dann tatsächlich ein paar Tropfen fielen: Wir fuhren mit dem Bernina-Express durch die wunderschöne Alpenlandschaft über den Berninapass nach Poschiavo. Das war recht geruhsam, aber alles andere als langweilig. Es ist kaum vorstellbar, welche Höhen der Zug in endlos scheinenden Schleifen überwindet, immer wieder durch Tunnel ratternd, was für atemraubende Schluchten er über romantisch sich in die Bergwelt schmiegende Viadukte überquert…

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Graubünden – Viamala-Schlucht zweimal ganz anders…

Das Licht spiegelt sich im Hinterrhein in der Viamala-Schlucht

Am Grund der Viamala Schlucht

Für den Donnerstag standen zwei besondere Leckerbissen auf dem Programm: Canyoning in der Viamala-Schlucht und am Abend die Viamala Notte.

Ganz schön frisch war es am Morgen, als wir mit dem Bus zum Viamala Besucherzentrum im Herzen der Schlucht fuhren. Alles lag noch in tiefstem Schatten – brrr, und da sollten wir in dieses eiskalte Wasser steigen?? Meine Vorfreude war etwas gedämpft, bin ich doch ziemlich kälteempfindlich. Wir standen ein Weilchen rum, zogen diverse Fleecepullover drüber, aber immerhin näherte sich vom oberen Schluchtrand allmählich die Sonne. Es standen noch drei Männer etwas unschlüssig herum – aha, die warteten wohl auch auf’s Canyoning…

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Graubünden – Noch einmal hoch hinaus bei Juf…

 

Blick auf Juf

Juf, die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung Europas

Wir waren uns einig: An unserem letzten Tag wollten wir nochmal hoch hinaus. Da wir von der Bergwelt bei Juf sehr angetan waren, uns aber am Dienstag die Zeit gefehlt hatte, die Schritte über das Tal hinaus zu lenken bevor der letzte Bus des Tages uns einsammeln kam, beschlossen wir, nochmals dorthin zu fahren. Unsere Wanderkarte endete leider kurz hinter Juf, so dass wir die dortigen Wanderwege nur angeschnitten sahen, doch sowas kann uns nicht aufhalten. Das baumlose Gelände hoch über Juf ist nicht besonders schroff und sehr weit überschaubar – da lassen sich schon Wege finden.

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